Anforderungen an die Energie- und Umgebungsüberwachung in Verteilerräumen
Zu den routinemäßigen Anforderungen für die Stromüberwachung in Verteilerräumen gehören die 220/380-V-Wechselspannung der städtischen Stromversorgung und die 48-V-Gleichspannung für den Gerätebetrieb sowie Ober- und Untergrenzalarme für verschiedene Spannungen.
Im Hinblick auf die Umgebungsüberwachung in Verteilerräumen umfasst sie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff, Ozon, SF6, Rauch, Flüssigkeitsstand, Wassereintauchung und andere Bedingungen in jedem Raum. Alarme werden bei zu hohen oder niedrigen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, Gasaustritt, Wassereintauchen auf den Boden, Raucherkennung und unbefugtem Zutritt in die Räume ausgelöst.
Zur Geräteüberwachung in Verteilerräumen werden der Betriebszustand und die Parameter von Ventilatoren, Pumpen, Luftentfeuchtern, Klimaanlagen und anderen Geräten überwacht. Der Ein-/Aus-Status dieser Geräte kann über Software im System oder über das Netzwerk ferngesteuert werden. Eine Videoüberwachung der Verteilerraumumgebung kann auch durch Videobilder erreicht werden.
Alle Netzwerküberwachungs- und Netzwerkcontroller senden die gesammelten Daten an den Server, wo über Software Diagnosen und Frühwarnungen aus mehreren Quellen durchgeführt werden. Die Daten werden gespeichert und basierend auf den Diagnose- und Frühwarnergebnissen werden Alarme, Sperren und Benachrichtigungen an das zuständige Managementpersonal ausgegeben. Die Bedienung dieses Systems ist leicht verständlich und benutzerfreundlich, sodass Administratoren in erster Linie Schutzmaßnahmen gegen Notfälle ergreifen können.